Stand der Planung

Damit die Anlage wie geplant größer und als Biomethangasanlage betrieben werden kann, muss zuerst der Bebauungs-Plan (B-Plan) und der Flächennutzungsplan (FNP) geändert werden. Dies ist noch nicht geschehen!

Links und Beschreibungen weiter unten auf dieser Seite mit allen Infos des Planungsbüros und des Betreibers, die auch zum Teil auf der Einwohnerversammlung vorgestellt wurden.

Dazu konnten bis zum 22.09.2025 Stellungnahmen bei der Gemeinde Wusterhausen eingereicht werden. Die BI-Brunn sammelte unter anderem hierfür von Freunden, Verwandten, Einwohnern und den Hauptteil von den eigenen Mitgliedern der Bürgerinitiative über 2500 Euro, um uns auch zusätzlich anwaltlich durch einen Anwalt für Baurecht vertreten zu lassen. Vielen Dank für die Unterstützung! Inhalte aus dem Schreiben, können Sie hier einsehen.

Stand 19.11.2025 Bisher gingen keine Antworten oder eine Stellungnahme dazu aus der Gemeindeverwaltung ein.

Wenn diese Verfahren so nicht genehmigt werden (in erster Linie durch Beschluss unser Gemeindevertretung) soll die Anlage "wie bisher" in Betrieb gehen, so die "Androhung" der künftigen Betreiber und des Planungsbüros. Wir zweifeln daran, dass dies geschehen wird, da die bisherige Anlage unseres Wissens keine Nutzungserlaubnis mehr hat. Seit den letzten Jahren sind viele weitere Anforderungen zum Schutz der Natur und der Bewohner gestellt worden, um solche Anlagen zu betreiben.  Zusätzlicher LKW-Verkehr wird unsere Landesstraße weiter belasten und den Verkehr erhöhen, (solche Betriebe haben Ausnahmen zum Beschicken der Anlage), ganz sicher Geruchsbelästigungen, da auch Tierkot zum Betreiben genutzt werden soll und irgendwie muss dieser vom LKW in die Anlage kommen...und vieles mehr. Und: wir haben auf einer Gemeindeversammlung erfahren, dass eine Hähnchenmastanlage mit ca. 12.000 Tieren am Ortseingang von Wusterhausen  durch den gleichen Betreiber  mehr oder weniger zeitgleich in Betrieb gehen soll. Wir werden erleben wie unsere Landesstraße ständig Hühnermist von Wusterhausen nach Brunn transportieren wird. Wir haben keine Radwege, die Zufahrt liegt gleich hinter dem Ortsausgang. Damals wurde schon versprochen, das die Zufahrt über die Nebenstraße erfolgen soll. Es wird kein Vergnügen: weder für Anwohner, weder für Besucher, weder für den schon ohnehin massiven Ortsdurchgangsverkehr! Die Grundstücke werden dadurch ebenfalls entwertet.

Wir versuchen die Gemeindevertreter, die letztlich die Entscheidung treffen,  davon zu überzeugen, dass dieser Plan nicht im Interesse der kleinen Gemeinde Brunn sein kann. Alle Versprechungen der vorherigen Betreiber sind nicht eingetroffen. Es ist ein Schandfleck entstanden. Wir fordern eine alternative Nutzung, die anwohnerverträglich ist. 

Einige Brunner leben nur knapp 80 Meter von der Anlage entfernt!

Hier sind die Verlinkungen, die auch auf der Internetseite der Gemeinde Wusterhausen hinterlegt sind. Diese beiden Verfahren sind für die Umsetzung der neuen Biogasanlage angestoßen worden:

15. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Wusterhausen/Dosse, Planteil: Ortsteil Brunn / Vorentwurf

1. Änderung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes "Sondergebiet Energiegewinnung aus Biomasse" / Vorentwurf

©BI-Brunn. Alle Rechte vorbehalten. Nur zur Information! Nicht kommerziell!

Quellenangaben :
Geoausschnitte: Google Earth bzw. Google Maps
Bilderausschnitte : aus veröffentlichten Unterlagen der Gemeindeverwaltung Wusterhausen Dosse
Fotos: private Aufnahmen
Zeitungsartikel mit direkten Quellenangaben
 

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